Wolkengruppe

Wolkengruppe:    02158/4089903

Herzlich willkommen in der Wolkengruppe!
 
Zur Wolkengruppe gehören 10 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahre.
Sie werden von Antje Heinemann (2. Fachkraft), Karin Uellner (weitere Fachkraft) Simone Pagel (Gruppenleitung) Birgit Karzell (Kinderkrankenschwester) (v.l.n.r.) betreut.
  Elternvertreter sind Doreen Schmidt und Anja Wesche.

 

 

  1. Die Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit ist eine ganz besondere Zeit in der Kinderkrippe. Wir lehnen uns an das „Berliner Modell“ an. Die Eingewöhnung wird individuell auf das Kind eingestellt und dauert ca. 2-3 Wochen.

In der Eingewöhnungszeit müssen sich die Kinder und ihre Eltern
auf viele neue Dinge einstellen. Sie lernen neue Bezugspersonen, neue Räumlichkeiten und neue Kinder kennen. Durch eine allmähliche Lösung von der vertrauten Bezugsperson wird eine stabile Beziehung zur Erzieherin aufgebaut. Jedes Kind hat eine Erzieherin als Bezugsperson. Diese Bezugsperson ist auch der erste Ansprechpartner für die Eltern. Wichtig ist das ganz besonders für die Eingewöhnungszeit.

Ziel der Eingewöhnung soll das Wohlbefinden des Kindes im Kindergarten sein. Aber auch die Eltern sollen ein gutes Gefühl haben, wenn ihr Kind in der Einrichtung betreut wird.

Vertrauen in uns und unsere Arbeit ist für uns sehr wichtig.
Bei auftretenden Problemen werden die Eltern ernst genommen und es werden gemeinsam Lösungen gesucht.

 

 

 

 

Der Raum als dritter Erzieher „Kinder brauchen Bewegungsmöglichkeiten im Alltag, um ihre Kräfte zu entfalten und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Bewegung ist der Motor des Lernens, vom ersten Lebenstag an.“  Renate Zimmer

Neben einem strukturierten Tagesablauf brauchen Kinder Räume, in denen sie sich sicher bewegen können und die zum Entdecken sowie zum Spielen einladen. Unsere Räume sind auf die Bedürfnisse von Kindern  bis 3 Jahren ausgerichtet.

Unsere Räume sind nicht überladen, wirken eher schlicht. Wir achten darauf, dass die Kinder nicht mit zu vielen Spielsachen überhäuft werden. Deshalb wechseln wir die Spielsachen von Zeit zu Zeit aus. So lernen die Kinder immer wieder neue Sachen kennen und spielen intensiver damit.

  • Der Gruppenraum

ist altersentsprechend in verschiedene Aktionsbereiche aufgeteilt (z.B. Platz zum Essen, Kreativbereich, Bauecke, Bücherecke)

Außerdem haben wir eine Abtrennung für sicheres Spielen auch mit sehr kleinen Kindern. Gern spielen aber auch unsere Großen dort.

Kleine Fahrzeuge stehen zum Fahren für alle Kinder bereit.

  • Der Nebenraum

lädt zum Bewegen ein. Da kann man schaukeln, wippen oder klettern. Da sind große Matten, die man selbst zu einer Turnstrecke zusammenstellen kann.

  • Der Schlafraum

Im Schlafraum schlafen bis zu 8 Kinder in Gitterbetten. Jedes Kind hat sein eigenes Bett. Die größeren Kinder schlafen auf Matratzen im Nebenraum. Jedes Kind kann gern ein eigenes Kuscheltier mitbringen.

  • Das Bad

ist mit kleinen Waschrinnen ausgestattet. Die Kinder können auf die kleinen Kindertoiletten oder auf das Töpfchen gehen. Ein großer Wickeltisch befindet sich außerdem dort.

  • Unser Außengelände

Es gibt einen Bereich nur für unsere Krippenkinder mit entsprechenden Spielmöglichkeiten

Bildungsarbeit

Freispiel Nur durch freies Spielen kann das Kind erste soziale Kontakte aufbauen und sich mit anderen Kindern auseinandersetzen. Die Kinder haben bei uns die Möglichkeit sich den Spielpartner und die Sachen, mit denen sie sich beschäftigen wollen, selbst auszuwählen. Wir stellen Raum, Material, Zeit und Ideen zur Verfügung und agieren als Begleiter der Kinder.

 

Die Beziehungsvolle Pflege ist wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Gerade in dieser Zeit hat das Kind den Erzieher nur für sich. Wir nehmen uns Zeit für das Kind. Wir nutzen die Wickelsituation auch für kleine Gespräche oder Fingerspiele. Neben der Körperpflege dient diese Zeit auch der Sprachentwicklung. Wir nehmen Rücksicht auf die unterschiedlichen Schlafbedürfnisse der Kinder.

Selbstständigkeit Die Entwicklung der Selbstständigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Bildungsarbeit. Für unsere Kleinen ist es schon ein großer Schritt, wenn sie allein aus der Tasse trinken können oder allein essen. Auch allein Anziehen muss erst geübt werden und ist nicht so einfach. Alles geht Schritt für Schritt. Wir fördern die Kinder individuell und trauen ihnen etwas zu (z.B. Tisch abräumen, Teller und Tasse in die Spüle bringen, allein Hände waschen gehen). Ein wichtiges Ziel der Selbständigkeit ist bei den großen Kindern das Trocken werden.

Wahrnehmung Altersgerechte Spielmaterialien wie Ringsteckspiele, Holzpuzzle, aber auch Naturmaterialien regen das Kind zum Handeln an. Durch „Begreifen“ erforscht es seine Umwelt und sammelt Erfahrungen. Wir schaffen den Kindern Möglichkeiten, sich mit den verschiedensten Materialien auseinanderzusetzen. Sie experimentieren mit Rasierschaum, Mondsand, Knete, Kleister, Wasser, Sand etc. Altersgerechte Spiele wie „Was passt zusammen“ oder „Tiere und ihre Kinder“ spiegeln die Lebenserfahrungen der Kinder wieder. Später lernen sie erste Spiele mit Regeln kennen, z.B. „Tempo, kleine Schnecke“.

Musisch-ästhetische Erziehung Während des Tagesablaufes werden die Kinder immer wieder mit musikalischen Ritualen begleitet. Im Morgenkreis singen wir gemeinsam. Gern nutzen wir auch unsere Instrumente und spielen mal laut, mal leise, mal langsam oder schnell oder experimentieren mit den Instrumenten. Die Kinder können sich im Alltag ausprobieren. Sie malen mit Buntstiften, Pinsel und Farbe und machen erste Erfahrungen im Umgang mit der Schere. Das Kennenlernen verschiedenster Materialien und Techniken steht im Vordergrund.

 

Sozialverhalten Die Kinder fühlen sich in der Gemeinschaft wohl. Sie kennen die Kinder der Gruppe mit Namen und knüpfen soziale Kontakte. Sie lernen erste Regeln des Zusammenlebens in der Gruppe kennen, wie man sich gegenüber anderen Kindern verhält, das Aufschieben von Bedürfnissen, wie man mit den eigenen und fremden Gefühlen umgeht und erledigen gern kleinere Aufträge.

Motorische Entwicklung Kinder wollen sich bewegen, rennen, schaukeln, klettern, hüpfen, springen. Durch gezielte Übungen werden die Kinder zur Bewegung angeregt und in ihrer Geschicklichkeit geschult. Unser Nebenraum lädt zum Bewegen ein. Dort gibt es zum Beispiel eine Wippe oder große Matten. Die Kinder können frei agieren. Im Gruppenraum können die Kinder mit kleinen Fahrzeugen fahren. Jeden Dienstag gehen wir in die Turnhalle der Villa Kunterbunt. Auch in der großen Halle der Villa können wir spielen. Gern gehen die Kinder auf das Schiff oder die große Treppe hinauf und hinunter. Im Außengelände der Wolkengruppe ist genügend Platz zum Spielen. Wir nutzen aber auch das große Außengelände unserer Kita. Einmal wöchentlich gehen wir spazieren. Wir erkunden die nähere Umgebung, gehen auf den Wochenmarkt einkaufen oder schauen uns Tiere in der Umgebung an.

Sprachentwicklung

Eine wertschätzende Haltung dem Kind gegenüber, die sich auch in der Sprache ausdrückt, ist die beste Grundlage für die Sprachentwicklung. Die Sprache begleitet uns den ganzen Tag. Durch das Singen von Liedern, durch Fingerspiele oder das Betrachten von Büchern unterstützen wir die sprachliche Entwicklung. Jegliches Tun wird mit Sprache begleitet. Wir gestalten Räume, die zum Sprechen anregen.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Für unsere Arbeit ist es unerlässlich, dass sich Kinder und Eltern in der Einrichtung wohlfühlen. Die Eltern sind wichtige Ansprechpartner für uns. Wir wünschen uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Interesse der Kinder.

  • Anmeldung / Rundgang durch die Einrichtung
  • Das Aufnahmegespräch durch die Leiterin unserer Einrichtung
  • Unser Erstgespräch
  • Tür- und Angelgespräche

Eltern     –  Erzieher: Austausch über      besondere Geschehnisse zu Hause und bei uns

  • Entwicklungsgespräche zu festen Terminen
  • Elternsprechtage
  • Elternabende
  • Hospitationen
  • Gemeinsame Aktivitäten (Geburtstag des Kindes, Elternkaffee)
  • Mitwirkung im Elternrat

Außerdem gibt es bei uns:

  • Infos an unserer Wolken-Magnetwand
  • Die Infotaschen in der Garderobe
  • Elternbriefe
  • Unseren Wochenplan
  • Den Portfolio-Ordner der Kinder
  • Den digitalen Bilderrahmen

Tagesablauf

Rituale und Tagesablauf

Ein strukturierter Tagesablauf hilft Kleinstkindern, die in ihrem Verhalten noch sehr spontan sind, den Tag zu bewältigen. Die Struktur muss gleichzeitig flexibel sein und ausreichend Raum für die individuellen Rhythmen der Kinder bieten, z.B. beim Schlafen.                        

7:00 bis 8:00 Uhr
Frühdienst in der Wolkengruppe
Ab 8:00
Frühstück und anschließende Körperpflege und Wickeln der Kinder; Freispiel
ca. 09.45 Uhr 
Unser Morgenkreis mit Begrüßungslied, Fingerspiele, Liedern, kleinen Bewegungs- und Kreisspielen.
ca. 10.00 Uhr 
kleine Trinkpause , Angebote, Freispiel innen oder außen
11.30 Uhr
Mittagessen, anschließende Körperpflege und Wickeln
12.30 Uhr
Mittagsschlaf
14.00 Uhr
Wecken und Anziehen der Kinder
14.30 Uhr
"Knabberrunde", danach Freispiel innen oder außen
15:45 Uhr
Spätdienst in der Wolkengruppe
16:30 Uhr
Der Kindergarten schließt

Wöchentliche Aktivitäten:

Dienstag  Turnen in unserer Turnhalle
Freitag    Musizieren mit „Orff Instrumenten“
1x wöchentlich Spaziergang

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an!

Viele Grüße

Ihre Wolkengruppe